Heute Einkauf, morgen Vertretung
Im Kundenbetrieb dürfen mehrere Personen zeichnen — wer gerade zuständig ist, entscheidet sich dort, nicht in Ihrer Software.
PDLSign
Signaturservice für die Personaldienstleistung
PDL Sign bringt den Unterschriftsprozess in Ihr ERP: Überlassungs- und Beschäftigtenverträge werden dort vorbereitet, von den richtigen Personen unterschrieben — per zugestelltem Link oder gemeinsam vor Ort — und als versiegeltes PDF mit Protokollseite zurückgegeben.
Eine Entwicklung der Alpview IT Service UG
Elektronisch versiegelt
Warum Standard-E-Signatur hier scheitert
Marktübliche Signaturplattformen adressieren einen benannten Empfänger. Der Kernprozess der Arbeitnehmerüberlassung braucht das Gegenteil.
Im Kundenbetrieb dürfen mehrere Personen zeichnen — wer gerade zuständig ist, entscheidet sich dort, nicht in Ihrer Software.
Ein neuer Ansprechpartner darf nicht am Prozess scheitern: Aufnahmeantrag stellen, Disposition bestätigt, Unterschrift läuft weiter — die Erinnerungsfristen pausieren solange.
Hunderte gleichartige Verträge auf einmal: einmal aus der Berechtigtenliste auswählen, alle in einem Durchgang unterzeichnen — jeder Vertrag einzeln versiegelt und prüfbar.
Auch intern unterschreibt nicht irgendwer
Was für den Kundenbetrieb gilt, gilt bei Ihnen genauso: Wer einen Vertrag erstellt, ist selten derselbe, der ihn zeichnen darf. PDL Sign trennt beides — und Ihr ERP gibt vor, wer überhaupt in Frage kommt.
Die Administration legt den Vertrag im ERP vollständig an und startet den Signaturprozess, ohne selbst unterschriftsberechtigt zu sein.
Mit dem Vorgang übergibt Ihr System den vorgesehenen Unterzeichner, die weiteren zulässigen Zeichnungsberechtigten und die Gegenpartei.
Ist die vorgesehene Person nicht verfügbar, kann vor der Unterschrift eine andere vom ERP freigegebene Person übernehmen — ausgewählt aus dem übergebenen Kreis, nicht frei eingetragen.
Der Ablauf
Vertrag im ERP erstellen, Unterzeichner festlegen und den Signaturprozess starten. Ihr System übergibt Dokument, Vorgangstyp, Berechtigte und Gegenpartei über die dokumentierte Schnittstelle. Wer den Vorgang anlegt, muss selbst nicht zeichnungsberechtigt sein.
PDL Sign steuert die Reihenfolge: zuerst die interne Unterschrift — von Ihrem ERP mitgeliefert oder von PDL Sign eingeholt —, danach die Gegenseite. Die externe Partei erhält den Vertrag also nie unvollständig. Unterschrieben wird per zugestelltem Link oder gemeinsam vor Ort; Erinnerungen und Eskalation laufen automatisch.
Nach der letzten Unterschrift entsteht das finale PDF mit Protokollseite und zertifikatsbasierter, AATL-vertrauenswürdiger Versiegelung. Ihr ERP ruft Ergebnis und Ereignisse automatisch ab — der Vertrag landet dort, wo er entstanden ist.
Zwei Wege
Ob jemand am anderen Ende der Republik sitzt oder Ihnen gegenüber, ändert den Vertrag nicht — nur den Weg zur Unterschrift.
Die zeichnende Person erhält einen persönlichen Link an ihr dienstliches Postfach und unterschreibt auf dem eigenen Gerät. PDL Sign steuert, wer als Nächstes an der Reihe ist, und erinnert selbstständig weiter.
Die Administration bereitet den Vertrag im ERP vor. Ein QR-Code öffnet den Vorgang auf dem Tablet in Ihrer Niederlassung. Der Zeichnungsberechtigte und anschließend die Gegenseite unterschreiben handschriftlich mit Finger oder Stift, getrennt durch einen ausdrücklichen Übergabeschritt.
Funktionen
Zwei Unterschriften, davon eine aus der Führungsebene? Regeln werden je Vertrag übergeben, eingefroren und bei jeder Unterschrift geprüft.
Die externe Partei erhält den Vorgang erst, wenn die erforderliche interne Unterschrift vorliegt. Um die Reihenfolge muss sich niemand kümmern.
Der Link darf im Kundenbetrieb weitergegeben werden — unterschreiben kann trotzdem nur, wer auf der Liste steht. Neuzuweisung durch die Disposition jederzeit.
Bis 300 Verträge je Mappe, eine Auswahl aus dem Berechtigtenkreis, je Vertrag ein eigenes Siegel und eine eigene Protokollseite.
Signaturseite und E-Mails tragen Ihren Namen, Ihr Logo, Ihre Farbe — je Konzerngesellschaft ein eigenes Profil, automatisch für alle Vorgänge.
Das fertige, versiegelte Dokument kommt samt Status und Nachweisverlauf über dieselbe Schnittstelle zurück, über die der Vorgang entstanden ist.
Das Ergebnis
Nach der letzten Unterschrift wird das finale PDF technisch versiegelt — ein Dokument aus Vertrag, Namenszügen und Protokollseite.
Adobe Acrobat Reader bewertet ein abgeschlossenes Dokument als gültig und vertrauenswürdig. Wird es nachträglich verändert, lässt das die Prüfung sichtbar fehlschlagen — und die Prüfung läuft im Reader, ohne Zugriff auf unseren Dienst.
Die mitgesiegelte Protokollseite zeigt für Menschen lesbar, wer wann in welcher Rolle und nach welcher Regel unterschrieben hat. Der vollständige technische Nachweisverlauf bleibt zehn Jahre abrufbar.
Das Siegel
Die SES bedarf keines Zertifikats der Unterzeichnenden. Um dennoch den höchstmöglichen Qualitätsstandards zu entsprechen, wählt PDL Sign auch für die einfache elektronische Signatur immer ein zertifiziertes Firmensiegel. Unsere Kunden können sich auf die Unverfälschtheit der Dokumente verlassen. Jedes finale PDF wird durch das zertifizierte Alpview Firmensiegel abgesichert. Das Siegel dient hier als technischer Schutzschild, um zu beweisen, dass das Dokument nach dem Export aus der Plattform nicht mehr manipuliert wurde.
Das Siegel ist das Siegel von Alpview, nicht die Unterschrift der Person. Es sichert die Unverfälschtheit des Dokuments, nicht die Zuordnung der unterzeichnenden Person. Wer unterschrieben hat, belegt die Protokollseite.
Einordnung
Gegen breite Signaturplattformen ist nichts einzuwenden — sie lösen ein anderes Problem. Der Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang, sondern im Zuschnitt.
| Klassische Signaturplattform | PDL Sign |
|---|---|
| Eigenständige Anwendung | Teil des Vertragsprozesses im ERP |
| Branchenübergreifender Ablauf | für die Personaldienstleistung entworfen |
| Adressiert einen benannten Empfänger | adressiert den Kreis der Berechtigten |
| Unterschrift per Link | Link oder gemeinsam vor Ort am Tablet |
| Breites Signaturspektrum für jede Branche | heute Textform, zugeschnitten auf den Vertragsprozess |
| Meist Lizenz je Nutzer | je abgeschlossenem Vertrag |
Sie bezahlen nicht für eine Signatur-Suite. Sie integrieren den Vertragsabschluss, den Ihre Disposition tatsächlich braucht.
Klartext
Vertrauen entsteht durch klare Grenzen. Der folgende Rahmen beschreibt den heutigen Leistungsumfang und steht genauso in unserer Leistungsbeschreibung:
Preismodell
Keine Lizenz je Disponent, keine je Niederlassung, keine je Unterzeichner. Abgerechnet wird je abgeschlossenem Vertrag — also je versiegeltem Dokument, mit unbegrenzt vielen Unterschriften darin, unabhängig davon, wie viele Ihre Regel verlangt.
Eine Sammelmappe zählt je enthaltenem Vertrag. Abgebrochene, stornierte und nicht abgeschlossene Vorgänge kosten nichts. Keine Umschlag-Kontingente.
Testumgebung, dokumentierte Schnittstelle und ein Ablauf-Durchgang mit Ihrer Disposition — im Erstgespräch klären wir Dokumenttypen, Volumen und die Anbindung an Ihr ERP. Auch gemeinsam mit Ihrem Softwarehaus.
Häufige Fragen
Adobe Acrobat Reader bewertet die Versiegelung eines abgeschlossenen Dokuments als gültig und vertrauenswürdig — die Zertifikatskette ist in der Adobe-Vertrauensliste (AATL) verankert. Die Prüfung läuft im Reader selbst; ein Zugriff auf unseren Dienst ist dafür nicht erforderlich.
Der Link geht an ein dienstliches Postfach, das auf Ihrer Berechtigtenliste steht. Vor der Unterschrift wählt sich die Person aus dieser Liste aus — einen Namen frei eintragen kann niemand, und wer nicht auf der Liste steht, kann nur einen Aufnahmeantrag stellen, den Ihre Disposition freigibt. Jeder Schritt wird mit Zeitpunkt, IP-Adresse und Browserkennung aufgezeichnet. Bei Verträgen mit benannter Einzelperson ist die Weiterleitung gesperrt. Eine Prüfung, wer am Gerät sitzt, findet nicht statt.
Über eine dokumentierte, versionierte Schnittstelle: Vorgänge anlegen und stornieren, Berechtigtenlisten und Markenprofile übergeben, Ereignisse und fertige Dokumente abrufen. Ihr Softwarehaus binden wir auf Wunsch direkt ein.
Die Verarbeitung erfolgt in der Europäischen Union; die Signaturschlüssel liegen ausschließlich in dafür vorgesehener kryptografischer Hardware und sind nicht exportierbar. Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO gehört zum Vertragspaket.
Ja. Das Anlegen und das Zeichnen sind getrennt: Die Administration erstellt den Vertrag im ERP und startet den Signaturprozess; unterschreiben kann nur, wen Ihr ERP als zeichnungsberechtigt übergeben hat.
Der vom ERP vorgesehene Unterzeichner ist vorausgewählt, aber nicht festgenagelt: Vor der Unterschrift kann eine andere vom ERP freigegebene Person übernehmen — ausgewählt aus dem übergebenen Kreis, nicht frei eingetragen.
Nein. Abgerechnet wird je abgeschlossenem Vertrag, nicht je Arbeitsplatz — es gibt weder Lizenzen je Disponent noch je Niederlassung noch je Unterzeichner.
Ja. Sitzt die Person bei Ihnen, ist der Weg über ein Postfach ein Umweg: Ein QR-Code öffnet den im ERP vorbereiteten Vorgang auf dem Tablet in Ihrer Niederlassung. Beide Seiten zeichnen dort nacheinander, handschriftlich mit Finger oder Stift und getrennt durch einen ausdrücklichen Übergabeschritt. Der Schriftzug steht im fertigen Dokument; gespeichert wird nur die Form des Striches.
Der Einladungslink darf im Kundenbetrieb weitergegeben werden — unterschreiben kann trotzdem nur, wer auf Ihrer Berechtigtenliste steht. Wer nicht darauf steht, kann einen Aufnahmeantrag stellen, den Ihre Disposition freigibt. Bei Verträgen mit einer benannten Einzelperson ist die Weiterleitung gesperrt.
Ihr ERP ruft Ergebnis und Ereignisse über dieselbe Schnittstelle ab, über die der Vorgang angelegt wurde — das versiegelte PDF mitsamt Protokollseite kommt also automatisch dorthin zurück, wo der Vertrag entstanden ist.
Für Dokumente, bei denen die Textform genügt — der Überlassungsvertrag nach § 12 AÜG gehört dazu. Verlangt ein Dokument gesetzlich die Schriftform, etwa eine Befristungsabrede nach § 14 Abs. 4 TzBfG, gehört es nicht in einen Textformdienst. Welche Dokumenttypen textformgeeignet sind, prüfen Sie beziehungsweise Ihre Rechtsabteilung.
PAdES ist das Format, in dem die Versiegelung im PDF abgelegt wird. AATL ist die Vertrauensliste von Adobe: Weil unsere Zertifikatskette dort verankert ist, bewertet der Reader ein abgeschlossenes Dokument ohne weitere Einrichtung als gültig und vertrauenswürdig.
Der Vorgang läuft nicht ab. Erinnert wird an Tag 2 und 4, an Tag 5 bekommt Ihre Disposition eine Aufgabe, danach erinnert der Dienst weiter — im Standard wöchentlich — und meldet Ihnen den liegengebliebenen Vorgang wiederkehrend. Ein Überlassungsvertrag, der wegen Urlaub oder interner Abstimmung drei Wochen liegt, muss also nicht neu angelegt werden. Was nach 14 Tagen abläuft, ist der einzelne Einladungslink; die nächste Erinnerung bringt einen frischen. Lehnt eine Person ab, endet deren Erinnerungslauf sofort und Sie werden benachrichtigt. Beenden kann einen Vorgang nur Ihre Disposition.
Nächster Schritt
30 Minuten, Ihr Dokumenttyp, Ihre Berechtigungslogik — danach wissen Sie, ob PDL Sign zu Ihrem Prozess passt.
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